Industriegaseverband

Regeln für IGV-Sitzungen

Es ist die strikte Politik des IGV, dem Buchstaben und Geiste des EU-Antitrust-gesetzes und entsprechenden deutschen Gesetzen zu folgen. Die Aufgabe des IGV ist es, den höchsten Grad an Sicherheit und Umweltschutz beim Umgang mit Industrie-, Medizinal- und Lebensmittelgasen zu erreichen.

Der IGV soll nicht als Forum für die Diskussion von Geschäftsgeheimnissen benutzt werden.

Die IGV-Sitzungen müssen immer so geführt werden, dass schon der Anschein, dass die Mitglieder in einer unter Umständen den Wettbewerb einschränkenden Weise vorgehen, vermieden wird.

Die IGV-Sitzungen und Diskussionen sind auf die Themen zu beschränken, die in der (schriftlichen) Tagesordnung aufgeführt sind. Es sind Sitzungsprotokolle anzufertigen.

Insbesondere verbietet die IGV-Antitrust-Politik jegliche Diskussion oder den Austausch von marktrelevanten Informationen, die eine Vereinbarung oder gemeinsame Praktiken begründen oder implizieren bezüglich

  1. Preis oder Preisfaktoren, einschließlich Preisnachlässen, Rabatten und Abzügen
  2. Kosten- und Nachfragestruktur
  3. Gewinnen und Gewinnmargen
  4. Produktionsmengen und Umsätzen
  5. Marktanteilen und Verkaufsgebieten
  6. Investitionen und Marketingplänen
  7. Teilnahme oder Nichtteilnahme an Ausschreibungen
  8. Kreditbedingungen oder anderen Verkaufskonditionen oder
  9. Kunden- bzw. Lieferantenauswahl, -ausschluss oder Beendigung von Kundenbeziehungen.

Die bei allen IGV-Sitzungen und -Treffen zu befolgende sinnvolle Regel lautet, dass keine geschäftlichen Themen außerhalb des Rahmens des IGV-Auftrags diskutiert werden sollen.

Diese Sitzungsregeln gelten für alle unter Leitung und im Auftrag des IGV durchgeführten Sitzungen.

 

Köln, 24.06.2004